Auf Initia­ti­ve der CDU-Vinxt­bach­tal refe­rier­te der Lei­ter des Wei­ßen Rings Kreis Ahr­wei­ler im Königs­fel­der Bür­ger­haus zu den Prak­ti­ken des Cyber­mob­bings. Unter Hin­weis auf Fäl­le in sei­ner Tätig­keit der Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und  Opfer­hil­fe ver­deut­lich­te er die Gefah­ren und zuneh­men­de Bedro­hung  die­ser neu­en Art des Mob­bings. Die Täter und Opfer sind nach sei­nen Erfah­run­gen viel­fach Kin­der und Jugend­li­che. Oft­mals gerie­ten sie ohne Absicht in den Mecha­nis­mus von Mob­bing im Netz. Da gel­te es als Eltern wach­sam zu sein,  erkenn­ba­re Anzei­chen wahr­zu­neh­men und wenn nötig und mög­lich sofort zu reagie­ren. Der Refe­rent stell­te Täter­pro­fi­le dar und ging auf die Gefüh­le und Fol­gen der Opfer von Cyber­mob­bing ein, die bis hin zum Sui­zid füh­ren kön­nen. Er emp­fahl den Opfern Bewei­se zu sichern, Täter zu blo­ckie­ren und anzu­zei­gen. Da das Straf­ge­setz­buch der­zeit noch kei­nen Tat­be­stand für Cyber­kri­mi­na­li­tät vor­se­he, müs­se man sich auf ande­re Vor­schrif­ten bezie­hen, wie etwa den der Belei­di­gung oder der üblen Nach­re­de etc.

Der bes­te Schutz bie­te jedoch die Vor­beu­gung, so Rau­bal. Gera­de jun­ge Men­schen gin­gen häu­fig unüber­legt mit ihren Kon­tak­ten auf Face­book, Xing & Co um. Er emp­fahl: „Immer erst den­ken, bevor ich mei­ne per­sön­li­chen Hob­bies, Fami­li­en­ver­hält­nis­se oder Beruf­li­ches ins Netz stel­le“. Daten­klau durch Phis­hing-Mails sei am bes­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken, in dem man Mails von unbe­kann­ten Absen­dern unge­le­sen lösche; auf kei­nen Fall sol­le man neu­gie­rig sein und Anhän­ge oder Links öff­nen. Zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen und hand-outs gab es für die Besu­cher der Ver­an­stal­tung, wie z.B. eine Kame­ra­blen­de für Lap­top, Web­cam und Tablet.

Aus dem Teil­neh­mer­kreis berich­te­te eine anwe­sen­de Mut­ter über die Ein­rich­tung von Antimob­bing-Arbeits­grup­pen in Schu­len. Dar­in wird eine wir­kungs­vol­le  Prä­ven­ti­ons­maß­nah­me gese­hen, weil Schü­ler sich mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen müs­sen.

Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zur Ver­an­stal­tung kann bei der Vor­sit­zen­den der CDU-Vinxt­bach­tal kos­ten­los ange­for­dert wer­den (Tel. 02646 1485).