Zum ersten Treffen nach der Listenaufstellung für die Kommunalwahl 2019, trafen sich die Kandidaten der CDU-Liste für den Gemeinderat Niederzissen. 

Dabei wur­den die Zie­le für die neue Legis­la­tur­pe­ri­ode defi­niert. Ganz oben auf der Agen­da steht die Neu­ge­stal­tung des Markt­plat­zes. Nach dem Abriss des alten Bau­ho­fes stellt sich die Fra­ge, wie wird die dann ent­stan­de­ne Frei­flä­che gestal­tet? Der zen­tral­ge­le­ge­ne Platz im Orts­kern, dient der Frei­zeit­ge­stal­tung, Eltern mit ihren Kin­dern ver­brin­gen auf dem Spiel­platz sowie auf dem angren­zen­den Mehr­ge­nera­tio­nen­platz viel Zeit um mit dem Nach­wuchs zu spie­len oder um Kon­ver­sa­ti­on zu betrei­ben. Dar­über hin­aus wer­den die Orts­fes­te wie Kir­mes, Mai­baum­stel­len und der Niko­laus­markt auf dem Markt­platz durch­ge­führt. Des Wei­te­ren fei­ern Ver­ei­ne ihre Fes­te auf dem Markt­platz. Dies dien­te als Grund­la­ge bei den Über­le­gun­gen der CDU-Frak­ti­on, wie die Neu­ge­stal­tung des Markt­plat­zes sein könn­te. Frak­ti­ons­spre­cher Ste­fan Schie­le erläu­ter­te den Kan­di­da­ten der CDU-Lis­te, den Ent­wurf eines Mehr­zweck­ge­bäu­des, der von der CDU-Frak­ti­on erar­bei­tet wur­de. Das neue Gebäu­de soll bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen von Ver­ei­nen mit­ge­nutzt wer­den. Dadurch könn­ten die­se ihre Ver­an­stal­tun­gen auf­wer­ten und die Ver­eins­kas­se auf­bes­sern. Ver­ei­ne, poli­ti­sche Grup­pie­run­gen sowie die Gemein­de könn­ten das Gebäu­de für Sit­zun­gen nut­zen. Aber auch der Betrieb einer Gas­tro­no­mie unter der Lei­tung eines geeig­ne­ten Inter­es­sen­ten, wird nicht aus­ge­schlos­sen.
Des Wei­te­ren ent­hält der Ent­wurf eine Toi­let­ten­an­la­ge mit 4 WC und 2 Wasch­be­cken für die Damen, 2 WC, 4 Pis­soirs und 2 Wasch­be­cken für die Her­ren sowie eine Behin­der­ten­toi­let­te. Die­se Anzahl deckt die Anfor­de­run­gen der Besu­cher bei aktu­el­len Ver­an­stal­tun­gen auf dem Markt­platz ab. Die Toi­let­ten­an­la­ge soll­te dabei sowohl vom Ver­an­stal­tungs­raum als auch vom Außen­be­reich zugäng­lich sein.
Das Gebäu­de soll­te einen Ver­an­stal­tungs­raum haben, der eine Büh­ne beinhal­tet, die sich zum Markt­platz hin öff­nen und ver­schlie­ßen lässt. Somit wür­de der Raum für Ver­an­stal­tun­gen ver­grö­ßert und bei Bedarf eine Büh­ne vor­han­den sein. Eine Küchen­aus­stat­tung sowie Bestuh­lung soll­ten zur Ein­rich­tung des Ver­an­stal­tungs­rau­mes gehö­ren.
Das neue Gebäu­de soll­te sich von der alten Schu­le räum­lich und in der Bau­art (Flach­dach) abgren­zen. Einen Lager- und einen Tech­nik­raum soll­te das Gebäu­de eben­falls vor­hal­ten. Damit könn­ten zum einen bei Ver­an­stal­tun­gen Fahr­ge­schäf­te bzw. Markt­stän­de mit Strom ver­sorgt und zum ande­ren bei Nut­zung der Büh­ne eine not­wen­di­ge Funk­tio­na­li­tät von Beleuch­tung und Beschal­lung erreicht wer­den. In dem Lager­raum könn­ten bspw. Bier­tisch­gar­ni­tu­ren für den Außen­be­reich aber auch Spiel­fi­gu­ren unter­ge­bracht wer­den. Einen Teil der Außen­flä­che könn­te man mit einem Spiel­feld für Dame, Müh­le, Schach ver­se­hen und so den Frei­zeit­wert erhö­hen. Eine gro­ße Fens­ter­front mit Mar­ki­sen soll­te das Gebäu­de zur Stra­ßen­sei­te hin prä­gen. Somit könn­te man die­sen Bereich als Ter­ras­se bei Ver­an­stal­tun­gen oder aber auch beim Betrieb eines mög­li­chen Bür­ger­ca­fé nut­zen. Eine Grup­pe jun­ger Frau­en hat sich ange­bo­ten, stun­den­wei­se die­ses zu betrei­ben und somit zu einer Bele­bung des Markt­plat­zes bei­tra­gen.
Inwie­weit die Vor­schlä­ge der CDU-Frak­ti­on bei der Neu­ge­stal­tung des Markt­plat­zes Berück­sich­ti­gung fin­den, wird die Zukunft zei­gen. Das erar­bei­te­te Kon­zept ist auf jeden­fall schlüs­sig.